Jetzt nach Griechenland!

Haben Sie den Sommerurlaub schon gebucht? Falls nicht, wie wäre es mit Griechenland? Oder Spanien? Oder Portugal? Ja, das sind “Problemländer” in der Euro-Zone. Die häufigen Streiks in Griechenland und die desolate wirtschaftliche Entwicklung sind Schuld, dass im ersten Quartal 2012 15% weniger Urlauber nach Griechenland kamen als im Jahr davor. 7,9% weniger Deutsche, 11% weniger Engländer und gar 41% weniger Russen machen der Tourismusindustrie in Griechenland das Leben schwer. Immerhin lebt einer von fünf Griechen vom Tourismus.

Traumstrand in Griechenland (Foto: Visit Greece)

Traumstrand in Griechenland (Foto: Visit Greece)

Während die Unruhen meistens Städte betreffen (Athen, Madrid …) sind die Urlauber auf den Inseln und anderen Touristenorten weniger oder gar nicht betroffen. Fakt ist, dass das Leben in diesen Ländern auch viel billiger ist. Das UK Post Office hat in diesem Kontext einen interessanten Test gemacht: ein Essen für zwei Personen mit einer Flasche Wein. In Spanien (Costa del Sol) hat die Testperson dafür 28,43 Euro bezahlt. In Portugal hingegen kostete es gar nur 27,35 Euro während man in Frankreich (Vendée) für das gleiche Mahl 56,97 Euro berappen muss.

Kultur und grandiose Landschaften in Griechenland (Foto: Visit Greece)

Kultur und grandiose Landschaften in Griechenland (Foto: Visit Greece)

Auch wenn die Lage in Griechenland, Spanien und Portugal für die dortige Bevölkerung alles andere als rosig ist, so sprechen doch viele Argumente für einen Urlaub in gerade diesen Ländern. Auf der einen Seite brauchen diese Länder unbedingt Besucher damit ihre Wirtschaft angekurbelt wird und somit auch die Bewohner wieder Einnahmen haben um den Konsum anzutreiben. Hinzu kommen die günstigen Preise für Reise und Hotel sowie die niedrigen Lebenshaltungskosten.

Wenn man die gängigen Reiseportale im Internet durchstöbert, kann man deshalb gerade jetzt richtige Schnäppchen schlagen. So locken die Hotels ins Griechland und Spanien mit Rabattaktionen und All-inclusive-Angeboten. Und noch ein Vorteil: weniger Urlauber heisst auch weniger Gedränge bei Sehenswürdigkeiten und Stränden.



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