Reisetipp: Architektur entdecken in Luxemburg-Stadt

Luxemburg-Stadt hat viel mehr zu bieten als man von einer solch kleinen Stadt (100.000 Einwohner) erwarten könnte. Neben der Altstadt, dem grossherzoglichen Palast und dem Bockfelsen ist die Gegend rund um die Philharmonie auch sehr sehenswert.

Wir fangen an beim Festungsmuseum Dräi Eechelen (m3e.lu), das in jahrelanger Arbeit restauriert wurde (und wie immer viel viel teurer wurde als zunächst veranschlagt). Direkt hinter diesem historischen Gebäude befindet sich das Museum für moderne Kunst, das MUDAM (mudam.lu). Der Architekt Ieoh Ming Pei hat auch die Pyramide auf dem Louvre geplant. Das Gebäude wurde, wen wundert’s, auch wieder viel viel teurer als geplant. Zu allem Überfluss mussten extra teure Steine aus Frankreich verbaut werden. Aber man kann es sich ja leisten und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Anschliessend sollte der Weg zur Philharmonie (philharmonie.lu) führen. Das strahlendweisse Gebäude ist ein echtes Schmuckstück. Das Konzerthaus wurde von Stararchitekt Christian de Portzamparc gezeichnet und war ursprünglich für Paris gedacht. Denen wurde das Projekt aber zu teuer und so haben die Luxemburger zugeschlagen. Sicherlich kein Fehler, denn das Gebäude ist ein echtes Schmuckstück im Einheitsgrau der anderen Gebäude rundherum.

Es gibt noch weitere interessante Gebäude in der Umgebung, die auch teilweise der Öffentlichkeit zugänglich sind: die Europäische Investitionsbank, der Europäische Gerichtshof, die Coque (Veranstaltungszentrum) und einige Banken weiter Richtung Autobahnzubringer.

Museum Dräi Eechelen mit MUDAM im Hintergrund (c) photomoments.eu

Museum Dräi Eechelen mit MUDAM im Hintergrund (c) photomoments.eu